
Holger Albrecht (links), Marco Mohrmann (Zweiter von rechts) und Horst Schäfer (rechts) nahmen die Urkunde, den Scheck und den Blumenstrauß für Rhade
entgegen, Hartmut Leefers (Zweiter von links) und Hermann Luttmann gratulierten der kleinen Delegation.Tausendfreund
Die Sieger wurden im Rotenburger Kreishaus ohne große Feier bekannt gegeben. Denn aufgrund der Pandemie beschlossen die Organisatoren,
die Auszeichnung im kleinen Kreis auszurichten und allen anderen Interessierten den Event zusätzlich per Stream anzubieten. Sechs Orte hatten teilgenommen,
diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe kam Mulmshorn auf Platz eins, Rhade auf Platz zwei und der Dorfverbund Bevern-Plönjeshausen
auf den dritten Platz.
Bei den kleineren Orten wurde Buchholz bei Visselhövede als Sieger geehrt, Spreckens kam auf den zweiten Platz und das Schlusslicht machte der Ort Bellen.
Zwei Sonderpreise für den Klimaschutz und die Artenvielfalt wurden vergeben.
„Gewonnen habt ihr alle, weil ihr euch die Zeit genommen und die Arbeit gemacht habt, und das alles inmitten von Corona und nun auch noch dem Wahlkampf
– das ist wirklich eine großartige Leistung“, betonte Kommissionsvorsitzender Hartmut Leefers anlässlich der Preisverleihung. Landrat Hermann Luttmann gratulierte
der Reihe nach allen Teilnehmern, auch er betonte, dass die Teilnahme eine besondere Herausforderung gewesen sei. Ursprünglich sollte der Wettbewerb
schon im letzten Jahr abgeschlossen werden, doch dies konnte pandemiebedingt nicht realisiert werden. Noch vor der eigentlichen Siegerehrung ließ Leefers
als Vorsitzender der Bewertungskommission die einzelnen Stationen der Bereisungen noch einmal lebendig werden. Er betonte auch, dass zwar das Traditionelle
auf den Dörfern nicht verloren gehen dürfte, die Zukunft sich aber an soziokulturellen Maßstäben orientieren müsse.

Insgesamt hatten sechs Ortschaften am Wettbewerb teilgenommen, alle erhielten eine Urkunde, Preisgelder und einen Blumenstrauß.